Deutscher CanSat-Wettbewerb
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Herausforderung

Die Jury

Die Jury setzt sich aus Expertinnen und Experten der folgenden beteiligten wissenschaftlichen Institute und Raumfahrtunternehmen und Raumfahrtzulieferfirmen zusammen (alphabetisch sortiert):

  • Airbus Defence and Space,

  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR),

  • DSI Informationstechnik,

  • Hochschule Bremen - Fachbereich Luft- und Raumfahrt,

  • OHB - Orbitale Hochtechnologie Bremen,

  • SILVER ATENA Electronic Systems Engineering GmbH,

  • SOCON - Software Consulting GmbH,

  • ZARM - Center of Applied Space Technology and Microgravity

Die Auswahl der sich bewerbenden Teams

Die Auswahl der sich bewerbenden Teams erfolgt aufgrund folgender drei Kriterien:

  • dem wissenschaftlich-technischen Anspruch der Mission (Schwerpunkt),

  • der Planung des Projekts

  • der geplanten Öffentlichkeitsarbeit.

Die Bewertung der Zwischenberichte

Die Bewertungen der Zwischenberichte unterliegen folgenden Kriterien:

  • Wissenschaftlicher Anspruch: Es wird bewertet, welchen wissenschaftlichen Nutzen die gewählte sekundäre Mission hat und wie gut dieser kommuniziert und in einen wissenschaftlichen Kontext gestellt wird.

  • Technische Umsetzung: Hierbei werden innovative Aspekte des Projekts bewertet, beispielsweise die benutzte Hardware/Software. Dabei geht mit ein, wie die Teams ihre Ergebnisse erhalten, wie zuverlässig und robust der CanSat ist und wie er gut er funktioniert. Bewertet wird auch die technische Untersuchung, die durch Berechnungen und Tests unterstützt werden sollte.

  • Teamarbeit: Die Jury wird einschätzen, wie gut das Team während des Projekts zusammenarbeit und wie gut Aufgabenverteilung, Planung und Durchführung des Projekts organisiert wird.

  • Öffentlichkeitsarbeit Es wird bewertet, wie gut das Projekt an der Schule und der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde. Hierbei werden auch Homepages, Blogs, Präsentationen, Berichterstattung in den Medien, Werbematerialien, etc. berücksichtigt. Dieses sollte in dem Zwischenbericht unbedingt erwähnt werden.

Die Bewertung der Zwischenberichte (das sind konkrete Kommentare der Jury) soll allen Teams helfen, sich in der Umsetzungs- und Endphase des Projekts zu verbessern. Solche Anmerkungen sollten ernst genommen und umgesetzt werden.


Die Bewertung der finalen Arbeiten

Die Bewertungen der finalen Arbeiten unterliegen folgenden Kriterien:

  • Lernfortschritt: Die Jury berücksichtigt hierbei die Qualität der Zwischenberichte und der Präsentationen der Teams während der Start-Kampagne, und wie viel die Teams während des Projektes dazugelernt haben.

  • Wissenschaftlicher Anspruch: Änlich wie bei den Zwischenberichten wird bewertet werden, welchen wissenschaftlichen Nutzen die gewählte sekundäre Mission hat und wie gut dieser kummuniziert und in einen wissenschaftlichen Kontext gestellt wird.

  • Technische Umsetzung: Hierbei werden, wie bei den Zwischenberichten, die innovative Aspekte des Projekts bewertet. Dabei geht mit ein, wie die Teams ihre Ergebnisse gewonnen haben, wie zuverlässig und robust der CanSat ist und wie gut er funktioniert. Hinweis: Sollte am Starttag die Mission nicht erfüllt sein, das Team jedoch in der Lage ist, die Gründe hierfür zu erklären und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, wird dies positiv mit in die Bewertung eingehen.

  • Teamarbeit: Die Jury wird einschätzen, wie gut das Team während des Projekts zusammengearbeitet hat und wie gut Aufgabenverteilung, Planung und Durchführung des Projekts organisiert waren.

  • Öffentlichkeitsarbeit Es wird bewertet, wie gut das Projekt an der Schule und der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde. Hierbei berücksichtigt werden auch Homepages, Blogs, Präsentationen, Berichterstattung in den Medien, Werbematerialien, etc.


Gewichtung der Kriterien

Die Beurteilung der Arbeiten werden folgendermaßen gewichtet:

  • Lernfortschritt (20%)
  • Wissenschaftlicher Anspruch (25%)
  • Technische Umsetzung (25%)
  • Teamarbeit (15%)
  • Öffentlichkeitsarbeit (15%)

Anforderungen an die Dokumentation

Im folgenden wird ein Überblick über die Richtlinien bzgl. der Erstellung der Dokumentation, sowie der Präsentation gegeben.


Zwischenbericht

Folgende Inhalte müssen in den Zwischenbericht eingefügt werden (weitere Unterkapitel können hinzugefügt werden):

KapitelKapitelnennungInhalt
1EinleitungKurzvorstellung des Projekts, der Motivation und des Teams.
2MissionszieleKurzbeschreibung der Ziele der Teilmissionen.
3Technische BeschreibungKurzdarstellung des mechanischen (Struktur und Bergungssystem), elektrischen (incl. Sensorik) und softwaretechnischen Designs. Testberichte (wenn schon erfolgt). Beschreibung der Bodenstation.
4ProjektplanungZeitplan und Zusammenarbeit des Teams (externe Unterstützung), Statusbericht.
5KostenplanungBudget-Tabelle
6ÖffentlichkeitsarbeitDarstellen, was getan wurde.
AnhangNur wenn nötig.

Hinweis: Der Zwischenbericht sollte kurz und knapp verfasst sein. Es sollte möglichst mit Tabellen, Diagrammen, Skizzen und Fotos gearbeitet werden. Technische Beschreibungen sollten durch Berechnungen und Formeln belegt werden. Quellenangaben sollten vorhanden sein.

Der Bericht sollte max. 25 Seiten (incl. Deckblatt und Inhaltsverzeichnis, aber ohne Anhang) umfassen. Falls ein Anhang notwendig ist, sollte er nur relevante Informationen enthalten und so knapp wie möglich gehalten werden.


Endbericht

Folgende Inhalte sollen den Endbericht umfassen. (Er ist eine Ergebnisdarstellung des Zwischenberichts, einige der Informationen können natürlich wiederholt werden):

KapitelKapitelnennungInhalt
1EinleitungErweiterte Kurzvorstellung des Projekts, der Motivation und des Teams.
2MissionszieleKurzbeschreibung der Ziele der Teilmissionen. Wurden die Ziele in der Design- und Herstellungsphase erreicht? Wie?
3Technische BeschreibungKurzdarstellung des mechanischen (Struktur und Bergungssystem), elektrischen (incl. Sensorik) und softwaretechnischen Designs. Testberichte aller relevanten Bauteile. Beschreibung der Bodenstation. Es sollten Details durch Berechnungen, Diagramme, Fotos und Skizzen belegt werden.
4ProjektplanungAbgeschlossener Zeitplan und die Zusammenarbeit des Teams (externe Unterstützung); wie wurde das Projekt umgesetzt?
5KostenplanungEndgültige Budget-Tabelle.
6ÖffentlichkeitsarbeitDarstellen, was getan wurde.
AnhangNur wenn nötig.

Der Endbericht sollte, ebenso wie der Zwischenbericht, kurz und knapp verfasst sein. Es sollte möglichst mit Tabellen, Diagrammen, Skizzen und Fotos gearbeitet werden. Technische Beschreibungen sollten durch Berechnungen und Formeln belegt werden.

Der Bericht sollte max. 35 Seiten (incl. Deckblatt und Inhaltsverzeichnis, aber ohne Anhang) umfassen. Falls ein Anhang notwendig ist, sollte er nur relevante Informationen enthalten und so knapp wie möglich gehalten werden.


Poster-Präsentation

Die Poster-Präsentation stellt während der Startkampagne, am Tag der Abnahme durch die Jury, einen Überlick über die erfolgten Arbeiten dar. Dazu ist es erforderlich, Schautafeln (Poster) anzufertigen, auf denen das Projekt dargestellt wird. Ergänzt werden sollte diese Präsentation durch den CanSat (Hardware) an sich, der Bodensation und eine kurze Vorführung der Funktionen.

Anschließend erfolgt die Abnahme des CanSat. Es besteht dann keine Möglichkeit mehr, Montagen an dem CanSat durchzuführen!


Endpräsentation

Die Endpräsentation findet mit Hilfe darstellender Medien (z.B. Power-Point) statt. Computer und Anschlußkabel sind mitzubringen. Hierbei hat man die Gelegenheit in einem Veranstaltungssaal auf einer Empore per Beamer die Ergebnisse der Jury vorzustellen. Es wird empfohlen ein fertiges Layout der Präsentation bereits zu Hause vorzubereiten, bei dem lediglich noch Ergebnisse, Fotos, Diagramme und andere relevante Informationen des Flugs eingefügt werden müssen. Für die Präsentation sind max. 10 min. Redezeit vorgesehen (diese müssen eingehalten werden!). Es empfiehlt sich, die Präsentation mit mehr als einem Sprecher druchzuführen, aber vielleicht nicht mit allen.

Denken Sie daran, dass die Jury aus Personen besteht, die ein raumfahrtrelevantes Hintergrundwissen haben. Daher sollte die Power-Point-Präsentation kurz und knapp gehalten werden und alle projektrelevanten Themen umfassen.

Auch wenn die Mission kein Erfolg sein sollte, wird eine Fehleranalyse positiv bewertet. Stellen Sie dann nicht den Misserfolg heraus, sondern beschreiben Sie die positiven Aspekte der Mission! Sie können in diesem Fall auch auf bereits im Vorfeld gemessene Ergebnisse (z.B. aus den Tests) Bezug nehmen und diese erläutern.


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